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Tee - nicht nur auf die optimale Temperatur kommt es an

Tee - nicht nur auf die optimale Temperatur kommt es an

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Tee ist nicht nur ein Genussmitteln sondern auch bei vielen Beschwerden eine sehr gute Variante um das Wohlbefinden zu steigern, Symptome zu lindern oder den Genesungsprozess zu fördern. Seit gedenken wird Tee aber auch einfach zu gesellschaftlichen Anlässen genossen und ist in vielen Ländern fester Bestandteil der Kultur. Besonders für Tees, die nicht mit 100° Grad heissem Wasser aufgegossen werden, gilt zum zum Beispiel dieses interessante asiatisch Sprichwort:


Der erste Aufguss für den Feind, der zweite Aufguss für den Freund und der dritte Aufguss ist für Dich

Warum ist die Wasserqualität beim Tee so entscheidend?

Tee besteht zu über 99 % aus Wasser. Was banal klingt, hat eine weitreichende Konsequenz: Die chemische Zusammensetzung des Wassers beeinflusst den Geschmack, das Aroma und sogar die Farbe des Tees direkt und messbar. Wer hochwertige Teeblätter verwendet, aber hartes Leitungswasser nimmt, verschenkt einen Grossteil des Potenzials im Teeglas.

Was macht hartes Wasser mit dem Tee?

Hartes Wasser enthält hohe Konzentrationen an Calcium- und Magnesiumionen (Karbonathärte). Diese reagieren beim Aufgiessen chemisch mit den Polyphenolen und Tanninen im Tee — den Stoffen, die für Aroma, Farbe und die gesundheitlichen Eigenschaften verantwortlich sind. Das Ergebnis:

  • Bittererer Geschmack: Calcium bindet an Tannine und verstärkt deren adstringierende Wirkung spürbar.
  • Trübe Farbe: Der typische Kalkfilm auf der Teeoberfläche ist keine Optik-Frage — er zeigt an, dass Mineralstoffe mit Tee-Inhaltsstoffen reagiert haben.
  • Schwächeres Aroma: Flüchtige Aromastoffe werden durch Kalziumionen gebunden und können sich nicht vollständig entfalten.
  • Reduzierte Wirkung: Ein Teil der antioxidativen Polyphenole wird durch die Bindung an Härtemineralien inaktiviert, bevor sie im Körper wirken können.

Warum schmeckt Tee mit weichem Wasser besser?

Weiches Wasser — also Wasser mit niedrigem Karbonathärte-Anteil und wenigen gelösten Mineralien (TDS <50 ppm) — lässt die Tee-Inhaltsstoffe ungehindert in Lösung gehen. Die Folge ist ein klareres, runderes Geschmacksprofil: Süsse, Blumigkeit und die feinen Nuancen hochwertiger Tees werden hörbar, die Farbe bleibt brillant, und der Aufguss bleibt klar.

Besonders sensible Teesorten wie weisser Tee, Gyokuro oder Darjeeling First Flush reagieren am stärksten auf Wasserqualität — bei ihnen ist der Unterschied zwischen hartem Leitungswasser und weichem gefiltertem Wasser nicht subtil, sondern deutlich wahrnehmbar.

Welches Wasser ist am besten für Tee geeignet?

Die optimale Wasserqualität für Tee lässt sich klar definieren:

  • TDS-Wert: 30–75 ppm — genug Mineralien für einen runden Geschmack, wenig genug um die Tee-Inhaltsstoffe nicht zu blockieren
  • Karbonathärte: <3–4 °dH (sehr weich)
  • pH-Wert: 6,5–7,5 (leicht neutral)
  • Chlorfrei: Chlor im Leitungswasser hinterlässt einen chemischen Beigeschmack und hemmt die Aromaentfaltung
  • Frisch: Immer frisches, einmal aufgekochtes Wasser verwenden — mehrfaches Kochen entzieht dem Wasser Sauerstoff und macht den Tee flach im Geschmack

Wer eine Umkehrosmoseanlage zu Hause nutzt, erhält Wasser mit TDS-Werten unter 25 ppm — das ist für Tee fast ideal, allenfalls mit einer kleinen Menge Remineralisierung auf 30–50 ppm angehoben. Viele Teekenner berichten, dass sich gerade bei hochwertigen Oolongs und Weissteesorten eine völlig neue Geschmacksdimension öffnet.

Engelhardt U.H. (2010): «Chemistry of Tea.» – Reference Module in Chemistry, Molecular Sciences and Chemical Engineering, Comprehensive Natural Products II, Vol. 3, S. 999–1032. DOI: 10.1016/B978-0-08-045382-8.00108-9

Dabei sind oftmals die feinen Nuancen des Teegeschmacks von einigen wichtigen Faktoren abhängig. Einer der Wichtigsten Faktoren ist neben der Temperatur auch das Wasser mit welchem der Tee zubereitet wird. Da in den meisten Wasserhähnen heute sehr hartes Waser vorzufinden ist, ist es schade, dass manche dieser besonderen Köstlichkeiten ihr volles Aroma nicht wirklich entfalten können.

Um diesem Umstand entgegenzuwirken empfehlen wir unsere PureBliss - welche nicht nur besonders weiches und schadstofffreies Wasser liefert, sondern auch in 3 Sekunden genau die richtige Wassertemperatur erreicht.

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Tee - die empfohlene Temperatur

 

Die richtige Wassertemperatur ist entscheidend, um den besten Geschmack aus verschiedenen Teesorten zu extrahieren. Hier sind einige allgemeine Richtlinien für die Wassertemperatur verschiedener Teesorten:

 

  1. Grüner Tee:
    • Wassertemperatur: 70-85°C (158-185°F)
    • Grüner Tee sollte nicht mit kochendem Wasser übergossen werden, da dies den Tee bitter machen kann. Verwenden Sie stattdessen leicht abgekühltes Wasser.
  2. Schwarztee:
    • Wassertemperatur: 85-95°C (185-205°F)
    • Schwarztee verträgt heißeres Wasser im Vergleich zu grünem Tee. Verwenden Sie kochendes Wasser und gießen Sie es über die Teeblätter.
  3. Weißer Tee:
    • Wassertemperatur: 75-85°C (167-185°F)
    • Weißer Tee ist zart und benötigt eine mildere Wassertemperatur als Schwarz- oder Grüntee. Verwenden Sie leicht abgekühltes Wasser.
  4. Oolong-Tee:
    • Wassertemperatur: 85-95°C (185-205°F)
    • Oolong-Tee liegt zwischen grünem und schwarzem Tee in Bezug auf die Wassertemperatur. Verwenden Sie heißes Wasser, aber nicht kochend.
  5. Kräutertee:
    • Wassertemperatur: 90-100°C (194-212°F)
    • Kräutertees sind oft robust und vertragen kochendes Wasser gut. Sie können heißes Wasser direkt über die Kräuter gießen.
  6. Pu-Erh-Tee:
    • Wassertemperatur: 90-95°C (194-203°F)
    • Pu-Erh-Tee kann heißes Wasser vertragen, aber es ist ratsam, nicht kochendes Wasser zu verwenden, um einen besseren Geschmack zu erzielen.

 

Es ist wichtig zu beachten, dass dies allgemeine Richtlinien sind, und die genaue Wassertemperatur je nach Teesorte und persönlichen Vorlieben variieren kann. Einige Teeliebhaber experimentieren gerne mit verschiedenen Temperaturen, um den idealen Geschmack zu finden. Beachten Sie auch die empfohlenen Ziehzeiten für jeden Tee, da die Ziehdauer ebenfalls massiv den Geschmack beeinflusst.

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