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Edelsteine im Wasser: Wissenschaft und Theorie.

Edelsteine im Wasser: Was sagt die Wissenschaft? - EMMEWASSER Ratgeber

Edelsteine im Wasser: Was sagt die Wissenschaft wirklich?

Geschätzte Lesezeit: 12 Minuten



Das Wichtigste in Kürze

  • Einige Edelsteine setzen in Wasser nachweislich giftige Stoffe frei (Kupfer, Blei, Arsen) — darunter beliebte Steine wie Malachit und Lapis Lazuli.
  • Steine der Quarz-Familie (Bergkristall, Amethyst, Rosenquarz, Citrin) sind chemisch unbedenklich und praktisch unlöslich in Wasser.
  • Klinische Studien zu Edelsteinwasser fehlen bisher — das bedeutet aber nicht, dass keine Wirkung existiert. Viele Anwender berichten von spürbaren Effekten, die sich mit klassischen Methoden (noch) nicht messen lassen.
  • Kristalle könnten über ihre natürlichen Frequenzen auf Wasser einwirken — und dass auch ohne direkten Kontakt.
  • Wer Edelsteinwasser ausprobieren möchte, sollte mit sauber gefiltertem Wasser als Basis starten und ausschliesslich sichere Steine verwenden.


Inhaltsverzeichnis

  1. Warum überhaupt Steine ins Wasser legen?
  2. Die Chemie: Was passiert im Wasser?
  3. Achtung, giftig: Diese Steine gehören nicht ins Trinkwasser
  4. Sichere Steine: Die Quarz-Familie
  5. Frequenzen, Wasserstruktur und Informationsübertragung
  6. Edelsteinwasser und gefiltertes Wasser
  7. Praktische Tipps: So machen Sie es richtig
  8. Rechtliches: Was darf man behaupten?
  9. Häufige Fragen
  10. Fazit


Warum überhaupt Steine ins Wasser legen?

Edelsteinwasser — also Trinkwasser, in das Edelsteine eingelegt werden — hat eine lange Tradition. Schon in der Antike legten Menschen Kristalle in ihre Wasserbehälter. Heute erlebt das Thema eine Renaissance: In Reformhäusern, Wellness-Shops und Online-Foren wird Edelsteinwasser als Möglichkeit beworben, Wasser zu «vitalisieren» oder «energetisieren».

Bevor wir zu den einzelnen Steinen kommen, ist eines wichtig: Klinische Studien zu Edelsteinwasser gibt es bisher kaum. Die Schulmedizin hat sich mit dem Thema wenig beschäftigt — was allerdings nicht bedeutet, dass keine Wirkung existiert. Viele Anwender und Therapeuten berichten seit Jahrhunderten von positiven Erfahrungen. Gleichzeitig sollte Edelsteinwasser nicht als Ersatz für medizinische Behandlungen betrachtet werden.

Was es aber sehr wohl gibt, ist harte Chemie: Mineralien reagieren mit Wasser — manche lösen sich auf, andere geben Ionen ab, einige sind vollkommen inert bzw. chemisch reaktionslos. Und genau diese Chemie entscheidet darüber, welche Steine sicher und welche gefährlich sind.

Daneben gibt es einen zweiten, subtileren Aspekt: Jeder Kristall besitzt eine charakteristische Schwingungsfrequenz — bei Quarz ist diese so präzise, dass sie in Uhren und Oszillatoren genutzt wird. Ob und wie diese Frequenzen auf Wasser übertragen werden könnten, ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend erforscht. Viele Anwender und Therapeuten aus der Steinheilkunde sind jedoch überzeugt, dass genau hier ein Wirkmechanismus liegt.



Die Chemie: Was passiert, wenn Edelsteine im Wasser liegen?

Wenn ein Mineral mit Wasser in Kontakt kommt, können drei Dinge passieren:

1. Das Mineral löst sich (teilweise) auf

Manche Mineralien sind wasserlöslich. Dabei gehen Ionen ins Wasser über — darunter potenziell giftige Schwermetalle wie Kupfer, Blei oder Aluminium.

Beispiel Calcit (CaCO₃): Calcit löst sich leicht und gibt Calcium- und Carbonat-Ionen ab. Der pH-Wert steigt von ca. 7,0 auf 8,0–8,5. Dieses Prinzip nutzt man tatsächlich in der professionellen Wasseraufbereitung — sogenannte Calcitfilter werden eingesetzt, um zu saures Wasser zu neutralisieren.

2. Das Mineral gibt Spuren ab

Manche Steine lösen sich kaum auf, geben aber über längere Zeit minimale Mengen an Spurenelementen ab. Bei Quarz (SiO₂) ist das kolloidale Kieselsäure — chemisch unbedenklich und in winzigen Mengen.

3. Das Mineral ist praktisch inert (Reaktionslos)

Reiner Quarz und seine Varianten (Bergkristall, Amethyst, Citrin, Rosenquarz) sind bei Raumtemperatur in Wasser so gut wie unlöslich. Es passiert chemisch fast nichts.

Infografik: Was passiert wenn Steine im Wasser liegen - drei Reaktionstypen

Achtung, giftig: Diese Steine gehören nicht ins Trinkwasser

Dies ist der wichtigste Abschnitt dieses Artikels. Einige beliebte Edelsteine setzen in Wasser nachweislich giftige Substanzen frei. Das ist keine Panikmache, sondern Chemie.

Malachit und Azurit (Kupfercarbonate)

 

Chemische Formel

Cu₂(CO₃)(OH)₂ (Malachit) / Cu₃(CO₃)₂(OH)₂ (Azurit)

Eigenschaft

Setzt Kupferionen (Cu²⁺) frei

WHO-Grenzwert

2 mg/L Kupfer im Trinkwasser [1]

Malachit und Azurit sind wunderschöne Steine — und Kupfer ist grundsätzlich kein Gift, sondern ein essentielles Spurenelement, das unser Körper braucht. In der ayurvedischen Tradition werden seit Jahrtausenden Kupfergefässe verwendet, um Wasser gezielt mit Kupferionen anzureichern — und das aus gutem Grund: Kupfer unterstützt das Immunsystem, wirkt antimikrobiell und ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Das Problem bei Malachit und Azurit im Wasser ist nicht das Kupfer an sich, sondern die fehlende Kontrolle. Beide Steine sind Carbonate, die sich je nach pH-Wert des Wassers unkontrolliert und potenziell stark auflösen können [6]. Bei saurem pH (unter 4) löst sich Malachit vollständig auf, aber auch bei neutralem pH ist die Kupferfreisetzung nicht null. Wer dann noch Zitronensaft oder Kohlensäure dazugibt, beschleunigt die Auflösung massiv. Die freigesetzte Kupfermenge lässt sich schlicht nicht einschätzen.

Besser: Kupfer gezielt und kontrolliert zuführen. Wer von den positiven Eigenschaften von Kupferwasser profitieren möchte, ist mit einer Kupferflasche deutlich besser beraten. Kupferflaschen geben das Spurenelement gleichmässig und in kontrollierten Mengen ab — typischerweise innerhalb des WHO-Grenzwerts von 2 mg/L. So erhalten Sie die Vorteile von Kupferwasser ohne das Risiko einer unkontrollierten Überdosierung.

Unsere Empfehlung: Malachit und Azurit lieber nicht direkt ins Trinkwasser legen. Wer die energetische Wirkung dieser Steine nutzen möchte, kann die indirekte Methode verwenden (Stein im Glasröhrchen). Für die Kupfer-Versorgung greifen Sie zu einer hochwertigen Kupferflasche — das ist der sichere und bewährte Weg.

Selenit / Gips (Calciumsulfat)

Chemische Formel

CaSO₄·2H₂O

Wasserlöslichkeit

ca. 2 g/L bei 20°C

Problem

Löst sich relativ stark auf

Selenit (die Kristallform von Gips) ist deutlich wasserlöslicher als die meisten anderen Steine. Es löst sich buchstäblich auf. Für Trinkwasser nicht geeignet — auch wenn es nicht akut giftig ist.

Wichtige Klarstellung: Das Mineral Selenit (CaSO₄) hat nichts mit dem Element Selen zu tun, auch wenn die Namen ähnlich klingen. Selenit enthält kein Selen.

Lapis Lazuli

Ein Gesteinsgemisch, das Pyrit (Eisensulfid) und potenziell Spuren von Arsen und Blei enthält. In Wasser können Sulfide und Schwermetalle freigesetzt werden. Nicht verwenden.

Türkis, Chrysokoll und andere kupferhaltige Steine

Grundregel: Kupferhaltige Steine (erkennbar an grüner oder blauer Farbe) sollten nicht direkt ins Trinkwasser gelegt werden, da die Kupferfreisetzung nicht kontrollierbar ist. Nutzen Sie für diese Steine die indirekte Methode oder greifen Sie für Kupferwasser zu einer Kupferflasche.

Hämatit (Eisenoxid)

Hämatit (Fe₂O₃) ist zwar nicht akut giftig, kann aber Eisenionen abgeben, die das Wasser verfärben und den Geschmack verändern. Für Trinkwasser nicht empfohlen.

Weitere gefährliche Mineralien

Einige Steine, die gelegentlich in esoterischen Kreisen empfohlen werden, sind hochgiftig und dürfen unter keinen Umständen ins Trinkwasser [7]:

Stein

Giftiger Stoff

Risiko

Zinnober

Quecksilber (HgS)

Neurotoxisch

Auripigment

Arsen (As₂S₃)

Krebserregend

Realgar

Arsen (As₄S₄)

Zersetzt sich zu Arsenpulver

Bleiglanz

Blei (PbS)

Neurologische Schäden

Tabelle: Giftige Steine die nicht ins Trinkwasser gehören - Malachit, Azurit, Selenit, Lapis Lazuli und weitere
Wenn Sie einen dieser Steine verwenden möchten, dann empfiehlt es sich die Steine in die nähe von Wasser zu legen, also kontaktlos - z.B. in den Alladin und Cadus Karaffen von Living Design. Hier werden die Steine in eine Glasmulde gelegt und kommen mit dem Wasser niemals in Kontakt. So können Sie von den besonderen Frequenzen der Steine profitieren ohne die unerwünschten Elemente zu sich zu nehmen. 

Sichere Steine: Die Quarz-Familie

Die gute Nachricht: Die beliebtesten Steine für Edelsteinwasser gehören zur Quarz-Familie (SiO₂) — und die ist chemisch unbedenklich.

Warum Quarz sicher ist

Quarz (Siliziumdioxid, SiO₂) ist eines der härtesten und chemisch stabilsten Mineralien überhaupt:

  • Mohshärte: 7 (von 10)
  • Wasserlöslichkeit bei 25°C: ca. 6–10 mg/L — praktisch nichts [2]
  • Chemische Reaktivität: Extrem gering bei Raumtemperatur
  • Keine Schwermetalle: Reines SiO₂ enthält keine giftigen Elemente

Die Spurenelemente, die Amethyst seine violette Farbe oder Rosenquarz sein Rosa geben (Eisen bzw. Mangan), sind fest in die Kristallstruktur eingebaut und lösen sich unter normalen Bedingungen nicht heraus.

Stein

Formel

Sicher?

Hinweis

Bergkristall

SiO₂

Ja

Chemisch inert

Amethyst

SiO₂ + Fe³⁺

Ja

Eisen fest gebunden

Rosenquarz

SiO₂ + Mn/Ti

Ja

Spurenelemente fest gebunden

Citrin

SiO₂

Ja

Oft behandelter Amethyst

Karneol

SiO₂

Ja

Mikrokristallin, gleiche Chemie



Frequenzen, Wasserstruktur und Informationsübertragung

Neben der reinen Chemie gibt es Ansätze, die über das klassisch Messbare hinausgehen — und die für viele Anwender den eigentlichen Kern von Edelsteinwasser ausmachen. Hier lohnt sich ein differenzierter Blick.

Kristallfrequenzen und Resonanz

Jeder Kristall besitzt eine charakteristische Eigenfrequenz. Bei Quarz ist das keine Esoterik, sondern Physik: Seine piezoelektrischen Eigenschaften machen ihn zum Herzstück jeder Uhr und jedes Oszillators. Quarz schwingt mit einer Präzision, die in der Technik unverzichtbar ist.

Verfechter der Steinheilkunde gehen davon aus, dass diese Schwingungen auf Wasser übertragen werden könnten — ähnlich wie eine Stimmgabel in der Nähe eines Instruments eine Saite zum Mitschwingen bringt. Dieses Prinzip der Resonanz ist in der Physik gut bekannt. Ob es auf die Interaktion zwischen Kristall und Wasser übertragbar ist, wird kontrovers diskutiert — aber die Grundidee ist physikalisch nachvollziehbar.

Interessant dabei: Der Kristall muss für eine mögliche Frequenzübertragung nicht zwingend im Wasser liegen. So wie Schall durch Glas dringt, könnten auch subtile Schwingungen eines Steins auf Wasser in der Nähe einwirken. Das würde erklären, warum viele Anwender auch mit der indirekten Methode (Stein ausserhalb des Wassers, z. B. in einem Glasröhrchen) positive Erfahrungen berichten.

Kann Wasser Informationen speichern?

Die Vorstellung, dass Wasser Informationen aufnehmen und speichern kann, ist eines der faszinierendsten — und umstrittensten — Konzepte in diesem Bereich.

Was dafür spricht:

  • Der Biophysiker Gerald Pollack beschrieb 2013, dass sich an Grenzflächen (auch an Kristallen) eine besondere Wasserschicht bildet — die sogenannte «Exclusion Zone» (EZ) [3]. Diese Schicht hat nachweislich andere Eigenschaften als normales Wasser: andere Ladung, andere Dichte, andere Struktur.
  • Dass sich Wasser an Oberflächen anders verhält als im freien Zustand, ist in der Physik etabliert und messbar [4]. Wasser ist kein «totes» Medium — es reagiert auf seine Umgebung.
  • Masaru Emoto dokumentierte, dass Wasser auf äussere Einflüsse mit veränderten Kristallstrukturen reagieren könnte [5]. Seine Arbeiten wurden von der akademischen Wissenschaft zwar kritisiert, inspirierten aber zahlreiche Forscher, sich tiefer mit der Strukturdynamik von Wasser zu beschäftigen.

Was die klassische Wissenschaft dazu sagt:

  • Ob die EZ-Schicht eine echte «vierte Phase» des Wassers darstellt, ist in der Fachwelt umstritten. Ein Team um Florea zeigte 2014 in PNAS, dass sich das Phänomen auch durch klassische Diffusiophorese erklären liesse [8].
  • Emotos Kristallexperimente konnten bisher nicht unter kontrollierten Laborbedingungen reproduziert werden.
  • Klinische Studien, die eine direkte Gesundheitswirkung von «informiertem Wasser» belegen, stehen noch aus.

Unsere Einschätzung: Wasser ist ein aussergewöhnliches Medium — mit Eigenschaften, die die Wissenschaft bis heute nicht vollständig erklärt hat. Dass Kristalle über ihre Frequenzen auf Wasser einwirken könnten, ist eine Hypothese, die weder bewiesen noch widerlegt ist. Wer offen für diese Möglichkeit ist, befindet sich in guter Gesellschaft — auch seriöse Forscher plädieren dafür, Wasser nicht als «verstanden» abzuhaken. Und wer etwas über den Tellerrand hinaus sehen kann und die zusammenhänge aus der Bedeutung des Wassers für das Leben an sich, den Anteil des Wassers in uns und die vielen Anomalien berücksichtigt, dem wird klar, dass wir noch vieles über das Wasser nicht wissen.

Erfahrung und Ritual

Tausende von Menschen berichten positive Erfahrungen mit Edelsteinwasser — von verbessertem Wohlbefinden über mehr Energie bis hin zu besserem Schlaf. Eine Studie von Christopher French (2001) zeigte zwar, dass Versuchspersonen ähnliche Empfindungen berichteten, egal ob sie echte Kristalle oder Glasimitate hielten [9]. Kritiker sehen darin einen Placebo-Effekt.

Doch selbst wenn das Ritual eine Rolle spielt: Ein bewusstes Trinkritual hat einen eigenständigen Wert. Wer achtsam trinkt, trinkt mehr, trinkt regelmässiger und tut seinem Körper damit nachweislich Gutes. Ob die Wirkung vom Stein, von der Frequenz oder von der Achtsamkeit kommt — das Ergebnis zählt.

Und vielleicht ist die Grenze zwischen «Placebo» und «energetischer Wirkung» weniger scharf, als wir denken. Die Quantenphysik hat uns gelehrt, dass der Beobachter das Ergebnis beeinflusst. Es wäre vermessen zu behaupten, wir hätten Wasser und seine Interaktionen mit Materie vollständig verstanden.



Edelsteinwasser und gefiltertes Wasser: Eine sinnvolle Kombination?

Wenn Sie bereits eine Umkehrosmoseanlage oder einen Wasserfilter nutzen, haben Sie eine hochwertige Basis: Ihr Wasser ist frei von Schadstoffen, Kalk und unerwünschten Rückständen.

Was Umkehrosmose mit dem Wasser macht

Eine Umkehrosmoseanlage entfernt 95–99% aller gelösten Stoffe aus dem Wasser — Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände, Nitrat, Kalk. Das Ergebnis ist sehr reines, weiches Wasser.

Warum manche Menschen Steine in gefiltertes Wasser legen

Einige Anwender legen Quarzkristalle in ihr gefiltertes Wasser, weil sie:

  • Dem Wasser auf geschmacklicher Ebene etwas hinzufügen möchten
  • Die Tradition der Wasserbelebung pflegen
  • Wert auf ein bewusstes Trinkritual legen

Aus chemischer Sicht: Da Quarze im Wasser praktisch inert sind, verändert sich die Wasserqualität durch das Einlegen von Bergkristall, Amethyst oder Rosenquarz nicht messbar — weder positiv noch negativ. Es schadet nicht, und wenn es Ihnen guttut, spricht nichts dagegen.

Tipp: Wenn Sie Edelsteinwasser ausprobieren möchten, starten Sie mit einer Auftisch-Umkehrosmoseanlage als Basis. So haben Sie garantiert reines Wasser — und können dann mit sicheren Steinen experimentieren, wenn Sie das möchten.



Praktische Tipps: So machen Sie es richtig

Die Grundregeln

  1. Nur sichere Steine verwenden — im Zweifel: Quarz-Familie (SiO₂)
  2. Steine vor Erstgebrauch reinigen — unter fliessendem Wasser abspülen, bei Bedarf mit einer weichen Bürste
  3. Keine behandelten oder beschichteten Steine — Färbungen, Beschichtungen oder Kunstharz können sich lösen
  4. Qualität zählt — kaufen Sie bei seriösen Mineralienhändlern, nicht bei unbekannten Online-Anbietern
  5. Regelmässig reinigen — Steine alle 1–2 Wochen unter fliessendem Wasser abspülen

Methoden

Direkte Methode (Steine im Wasser):

  • Nur mit nachweislich sicheren Steinen (Quarz-Familie)
  • Steine in eine Glaskaraffe legen, mit Wasser auffüllen
  • 1–4 Stunden stehen lassen
  • Kein Plastik verwenden — Glas ist chemisch inert

Indirekte Methode (Steine ausserhalb des Wassers):

  • Steine werden in ein separates Glasgefäss oder Glasröhrchen gelegt, das ins Wasser gestellt wird (Oder natürlich unsere Karaffen)
  • Kein direkter Kontakt zwischen Stein und Trinkwasser — chemisch die sicherste Methode
  • Nach dem Frequenz-Modell ebenso wirksam wie die direkte Methode: Schwingungen könnten auch durch Glas auf das Wasser übertragen werden
  • Ideal für alle, die die energetische Wirkung nutzen möchten, ohne chemische Bedenken

Was Sie vermeiden sollten

  • Steine in heisses Wasser legen (beschleunigt chemische Reaktionen)
  • Pulverisierte oder zerbrochene Steine verwenden (grössere Oberfläche = mehr Reaktion)
  • Edelsteinwasser als Medikamentenersatz betrachten
  • Steine aus unbekannter Quelle ohne Prüfung verwenden


Rechtliches: Was darf man behaupten?

Wer Edelsteinwasser verkauft oder bewirbt, muss die Grenzen des Gesetzes kennen:

  • In der Schweiz regelt das Heilmittelgesetz (HMG), dass Heilversprechen nur für zugelassene Arzneimittel gemacht werden dürfen. Wer behauptet, ein Stein heile Krankheiten, riskiert ein Verfahren durch Swissmedic.
  • In der EU verbietet die Health Claims Regulation (EC Nr. 1924/2006) unbelegte Gesundheitsaussagen auf Lebensmitteln.
  • Ein konkretes Beispiel: Gegen den Hersteller VitaJuwel (Edelstein-Wasserflaschen) wurde in den USA eine Sammelklage eingereicht — die Vorwürfe: Die Edelsteine seien hermetisch in einem Glaseinsatz verschlossen und berühren das Wasser gar nicht, dennoch bewarb die Firma Wirkungen wie «erhöhten Sauerstoffgehalt» [10].

Unser Standpunkt bei EMMEWASSER: Wir verkaufen Wasserfilter und Umkehrosmoseanlagen — Produkte mit messbarer, nachweisbarer Wirkung. Bei Edelsteinwasser sagen wir ehrlich, was Chemie ist. Alles andere muss jeder für sich entscheiden.



Häufige Fragen

Kann Edelsteinwasser schaden?

Ja — wenn Sie giftige Steine verwenden (Malachit, Azurit, Lapis Lazuli etc.). Mit sicheren Steinen aus der Quarz-Familie besteht kein chemisches Risiko.

Verändert Edelsteinwasser den pH-Wert?

Bei Quarz-Steinen: Nein, praktisch nicht messbar. Bei Calcit oder Marmor: Ja, der pH steigt deutlich an. Bei Selenit: Ja, in Richtung leicht sauer — aber Selenit gehört ohnehin nicht ins Trinkwasser.

Wie lange sollten Steine im Wasser liegen?

Für Quarz-Steine ist die Dauer chemisch irrelevant, da sich kaum etwas löst. Die gängige Empfehlung von 1–4 Stunden stammt aus der Tradition, nicht aus der Wissenschaft.

Ist Edelsteinwasser besser als gefiltertes Wasser?

Die beiden Ansätze ergänzen sich: Filtration (z. B. durch Umkehrosmose) entfernt nachweislich Schadstoffe — das ist die messbare Basis. Edelsteine könnten dem Wasser auf energetischer Ebene etwas hinzufügen, was sich mit klassischen Methoden (noch) nicht messen lässt. Am besten: beides kombinieren.

Können Kinder Edelsteinwasser trinken?

Bei ausschliesslicher Verwendung von Quarz-Steinen: ja, unbedenklich, da chemisch nichts passiert. Halten Sie giftige Steine grundsätzlich von Kindern fern.



Fazit

Edelsteinwasser ist ein Thema, das Faszination und Skepsis gleichermassen weckt — und beides hat seine Berechtigung.

Was chemisch klar ist:

  • Einige Steine sind im Wasser nachweislich giftig (kupferhaltige Mineralien, Lapis Lazuli, Selenit)
  • Quarze (Bergkristall, Amethyst, Rosenquarz, Citrin) sind chemisch unbedenklich

Was darüber hinausgeht:

  • Kristalle besitzen messbare Eigenfrequenzen — ob diese auf Wasser einwirken, ist eine offene Frage, keine abgeschlossene
  • Viele Menschen erleben Edelsteinwasser als spürbar bereichernd — unabhängig davon, ob die Wissenschaft den Mechanismus bereits erklären kann
  • Ein bewusstes Trinkritual steigert nachweislich das Wohlbefinden
  • Solange sichere Steine verwendet werden, gibt es keinen Grund, es nicht auszuprobieren

Wenn Sie Edelsteinwasser ausprobieren möchten, beginnen Sie mit einer soliden Basis: sauberes, gefiltertes Wasser. Eine Umkehrosmoseanlage gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Wasser frei von Schadstoffen ist — unabhängig davon, ob Sie dann noch Kristalle hinzufügen oder nicht.

Tipp: Entdecken Sie unsere Auftisch-Umkehrosmoseanlagen — reines Wasser ohne Installationsaufwand, direkt auf Ihrer Küchentheke.



Quellen

1. WHO Guidelines for Drinking-water Quality, 4th Edition — Grenzwerte für Kupfer und andere Stoffe im Trinkwasser

2. Rimstidt & Barnes (1980): The kinetics of silica-water reactions — Löslichkeit von Quarz in Wasser

3. Pollack, G.H. (2013): The Fourth Phase of Water — Exclusion Zone Water

4. Israelachvili & Pashley (1983): Molecular layering of water at surfaces — Grenzflächenwasser an Oberflächen

5. Radin et al. (2006): Double-Blind Test of the Effects of Distant Intention on Water Crystal Formation — Emoto-Reproduktionsversuch

6. Dissolution kinetics of malachite in sulphuric acid (2003) — Auflösungskinetik von Malachit

7. Gemstone Toxicity Table — International Gem Society — Übersicht giftiger Mineralien

8. Florea et al. (2014): Long-range repulsion of colloids, PNAS — Alternative Erklärung des EZ-Phänomens

9. French et al. (2001): Crystal healing study — Placebo-Effekt bei Kristallheilung

10. VitaJuwel Gem Water Class Action — Sammelklage wegen irreführender Werbung



Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Die beschriebenen Wirkungen von Edelsteinen auf den menschlichen Körper sind wissenschaftlich nicht belegt und stammen aus der Tradition der Steinheilkunde.

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